Freitag, 17. Juli 2015

...Und Erdbeeren wachsen doch auf dem Mond...

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Titel: ...Und Erdbeeren wachsen doch auf dem Mond...
Autor: Marie Lu Pera
Verlag: neobooks Self-Publishing
Preis: 8,50 € (Taschenbuch)
          0,99 € (Kindle-Edition)












Cover

Das Cover ist hübsch gestaltet und hat, sowie der Titel, eigentlich fast nichts mit der Geschichte des Buches zu tun. Dennoch finde ich es eine schöne Idee, die kleine Elemente des Buches herausbringen. Es wirkt auf eine Weise irgendwie niedlich und der Titel lässt macht einen neugierig auf das Buch.

Klappentext

Was haben der Sohn des Clanführers der Kelten, der Ur-Ur-Ur-usw. Enkel von Merlin, der Prinz der Wassermänner und der Sohn von Frankensteins Monster gemeinsam?  


Die Jungs gehen alle in Melodys Klasse. Sie ist „die Neue“, die anders ist und absolut nicht reinpasst. Noch dazu steht sie auf der persönlichen Abschussliste der Lehrer weit oben. Die würden den „verrückten Freak magischen Unvermögens“, wie sie der Direktor liebevoll nennt, lieber heute als morgen von der Schule schmeißen. Als ob sie nicht schon mehr als genug um die Ohren hätte, stolpert sie von einem Schlamassel in den nächsten. Dabei sind die Jungs nicht ganz unschuldig. Doch was niemand weiß: Melody hat ein Geheimnis, das sie schon bald einholt. Wieso geschehen all die seltsamen Dinge? Wer ist der geheimnisvolle Junge, der in der Krankenstation im Koma liegt? Kann Melody vor dem weglaufen, was ihr Herz ihr sagt, oder kommt doch alles anders, als man denkt.




Inhalt

Melody ist ein Mädchen, welches die Toten sehen kann und wird in ihrer Schule in einer anderen Welt gleichzeitig ein  wenig gefürchtet, am meisten jedoch gemieden oder geärgert, auch ihre Lehrer und der Direktor behandeln sie nicht besser. Den Schulalltag verbringt sie neben Kelten, Hexen, Werwölfen und so weiter. Bald jedoch schafft sie es sich mit ein paar Jungs auf verschiedene Arten anzufreunden, darunter Aidan, Meric, Brian und Sonny. Die Freundinnen der "berühmten Jungs" machen ihnen ihre Freundschaft nicht leicht.

Dazu droht Melody der Rausschmiss aus der Schule, da man sie nicht für ein magisches Wesen hält und die Abschiebung in ihre alte Welt, wo man sie in eine Psychiatrie stecken wird. Die sogenannten "Nova", zombieähnliche Kreaturen, stehen ebenfalls auf ihrer Sorgenliste
Den Jungen im Koma bekommt sie auch nicht aus dem Kopf. 
Ihr dunkles Geheimnis, das sie um jeden Preis vor ihren Freunden in ihrer Welt verstecken will, holt sie allerdings schnell ein.

Wie wird Melodie mit alldem umgehen? Wird sie ihr Geheimnis geheim halten können?

Charaktere

Melody ist ein siebzehnjähriges Mathegenie, trägt ein Drachentatoo und kurze verstrubbelte Haare. Ihr Aussehen interessiert sie nicht sonderlich. Ständig friert sie, weshalb sie immer eine Mütze und Strickjacke trägt. Ihre Eltern starben bei einem Autounfall, den sie als einzige überlebte. Sie ist eine starke Kämpfernatur, die ich um ihren Willen, ihr Herz und ihren Mut beneide. Sie weiß immer ganz genau, was sie will und wie sie es sich zu holen hat. Selbst durch die Gefahr, als verrückt abgestempelt zu werden, lässt sie sich nicht kleinkriegen. Nichts kann sie davon abbringen, auf ihr Herz zu hören. Sie scheut nicht davor zurück ihre Meinung zu sagen und diese auch bis zum Ende zu vertreten. Sie gilt in ihrer Schule als magielos (abgesehen vom Sehen der Toten), weshalb sie von vielen ignoriert und missachtet wird. Bis zum Schluss bleibt sie sich selbst treu, worum ich sie beneide und bewundere.

Aidan ist der erste männliche Schüler den Melody kennenlernt. Er ist der zukünftige Planführer der Kelten und somit ziemlich arrogant und von sich selbst überzeugt. Zunächst entwickelt sich zwischen den beiden eine Hass-Liebe, die dann in Freundschaft umschlägt. Schon als sie noch in der etwas zickigen Kennenlernphase sind, macht er sich Sorgen um Melody und beschützt sie. Man erfährt von seinem Vater und Großvater, der die zwei unbedingt entzweien will.

Meric ist ein Nachfahre von Merlin, somit ein Zauberer auf den große Erwartungen gesetzt werden. Seine Mutter ist tot und er lebt mit seinem Vater und einer schwarzen Katze zusammen. Er entwickelt durch seine unerwiderten Gefühle zu Melody eine Stalkerneigung. Er ist eher ein mittelmäßiger Schüler, der nicht allzu viel Aufmerksamkeit erregt.

Sonny ist Frankenstein Monster´s Sohn und sieht dementsprechend aus. Er wird von den Schülern gemobbt, unter anderem weil er so langsam und ein "Mischling" (entsteht, wenn zwei "Arten" ein Kind kriegen, z.B. Hexe und Fee) ist. Er ist ein ruhiger Typ und eher schüchtern.

Nessaja ist ein Waldmensch der mit der Natur kommunizieren und sie im Kampf nutzen kann. Er verlor seine gesamte Familie bei einem Nova-Angriff und liegt durch einen Biss eines Nova´s im Koma. Durch Melody´s Hilfe erwacht er daraus und kämpft seitdem um ihr Herz.

Brian ist der zukünftige König der Meere und geht mit Melody in die Schwimmklasse. Zusammen treten sie bei einem Turmspringwettbewerb an und es entwickelt sich eine Freundschaft. Durch sie konnte er seine ungewollte Verlobung durch seinen Vater lösen und eigenständig werden.

Schreibstil

Der Schreibstil ist flüssig, was bei der Geschwindigkeit in der die Autorin die Geschehnisse ereignen lässt, schon eine Herausforderung ist. Dennoch ist es ihr ziemlich gut gelungen diese Fülle an Ereignissen spannend darzustellen, sodass man an jede Zeile gefesselt wird. 

Fazit

Ich fand das Buch genial, auch wenn man es in fast schon drei Teile hätte spalten können, wurde es nie langweilig oder zu verwirrend. Die Charaktere haben ihren eigenen Charme und die Geschichte verbirgt hinter jeder Ecke eine Überraschung, die einen an das Buch fesseln. Es hat viel Spaß gemacht es zu lesen und die Kombination zwischen Lachen und Grauen zwischen der man immer wieder hin und her wechselt, macht das Buch unvergleichlich. Meistens habe ich meine Zweifel, wenn ein Autor zu viele Ereignisse hintereinander reiht ohne die Geschichte auszuschmücken, aber dieses Mal habe ich es dennoch genossen. Ich hatte bereits andere Bücher von Marie Pera Lu gelesen, die genauso gut waren. Ich muss sagen der Autorin ist ein weiteres Meisterwerk gelungen.

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